Sonntag, 13. Januar 2013

[Rezension]: Seeking Crystal von Joss Stirling

Ich habe einen neuen Youtubekanal und von diesem Buch sogar eine Videorezension gedreht. *Hier*
Schaut doch einfach einmal vorbei :)


Name: Seeking Crystal
Deutscher Name: Calling Crystal- Die Macht der Seelen
Autor: Joss Stirling
(deutscher) Verlag: dtv
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Kauf bei Amazon (Calling Crystal): 16,95
Trilogie
Calling Crystal (Seeking Crystal)

 
Crystal lebt mit ihrer Schwester Diamond in Venedig, allerdings stellt ein Ausflug nach Amerika ihr ganzes Leben auf den Kopf. Sie und ihre Geschwister gehören zu den Savants die ihr gesamtes Leben nach ihrem Seelenspiegel suchen und als Diamond ihren in Trace, dem ältesten Sohn der Benedicts, findet. Nun ist sie allein, hat vor kurzer Zeit ihren Vater verloren, ihre Schwester will in kürzester Zeit Trace heiraten und ihre Savantkräfte sind völlig zurückgebildet. Zu allem Übel gibt es dann noch Xavier Benedict, welcher ihr jeden Nerv raubt und ihr Angstvolle Diagnosen stellt.
 

Zur Geschichte
Mein erstes englisches Buch!
Zuerst hatte ich ziemlichen Bammel davor. Würde ich alles verstehen? Die Namen, die Beschreibungen der Schauplätze und, und, und … Trotz alledem habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut.
Wie in den Teilen zuvor ist die Hauptcharakterin wieder ganz neu. Es ist als würde man ein neues Buch anfangen, man müsste als auch nicht UNBEDINGT die anderen Teile gelesen haben.
Crystal lebt anders als ihre Vorgängerinnen bei ihrer Familie, zwar hat sie ihren Vater vor kurzer Zeit verloren, trotzdem scheint ihre Vergangenheit nicht voller Sorgen und Geheimnisse als bei Sky und Phoenix. Das einzige extreme was sie von allen anderen ihrer Familie unterscheidet sind ihre ausgesprochen kleine Fähigkeit Gegenstände wieder zu finden, außerdem kann sie mit niemandem per Telepathie reden. Ich glaube, dass sie am normalsten von allen ihrer Vorgängerinnen wirkt, aber an manchen Stellen nerven ihre starken Selbstzweifel.
Wer meine Rezension zu Finding Sky oder Saving Phoenix  kennt, der sollte wissen, dass ich begeistert von Xavier war. Es war auch einer der Hauptgründe für den Kauf dieses englischen Buches, da er hier endlich einer der Hauptcharaktere wurde. Wie immer ist er frech, witzig, aber es scheint als sei er doch ein wenig erwachsener geworden.
Das sich zwischen Xav und Crystal zuerst eine Rivalität bildete und sie sich lieber aus dem Weg gehen wollten (nun Crystal wollte ihm aus dem Weg gehen) machte die Liebesgeschichte entspannter. Auch das sie durch Crystals Problem mit der Gedankenübertragung nicht herausfinden konnten das sie beide Seelenspiegel sind, hat es spannender gestaltet.
Diamond ist für mich eine zwiespältige Persönlichkeit. Einerseits hat sie sich wenigstens nach dem Tod ihres Vaters um Crystal gekümmert (anders als ihre Mutter), auf der anderen Seite schien mir am Anfang das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Schwester ein wenig zerrüttet, dies änderte sich allerdings im Laufe der Geschichte.
Ansonsten bleibt sich die Autorin ihrem Stil treu. Komische Namen (Crystals Geschwister wurden nach Edelsteinen und Stahl benannt) sowie merkwürdiges Essen:
„…rawsberry cheescake with dark chocolate souce“ (erste Seite, zweite Zeile)
Ich weiß nicht woran es lag, aber dieser Abschnitt ist mir nie so richtig aus dem Kopf gegangen. Zuerst einmal weil ich nicht wusste was rawsberry bedeutet und zum Zweiten, dass ich nicht wusste das es Himbeer-Käsekuchen gibt.
Die Geschichte gestaltete sich von der Struktur sowie die Vorgänger. Liebe, Kriminalität und Familiengeschichten mit Geheimnissen. Wobei die Kriminalität überhandnahm.
Was mich allerdings beeindruckt hat war, dass die Autorin es geschafft hat alle Teile zu verbinden. Die Geheimnisse aus manch anderen Teilen werden hier aufgelöst, bzw. bringen diese Geschichte voran.

Zum Cover
Das deutsche Cover sieht meiner Meinung nach ein bisschen besser aus als das englische. Das schwarz sieht zu bedrückend aus, obwohl es das rote Herz hervorhebt.
Nimmt man mal beide Bücher und legt sie nebeneinander erscheint gleich ein total unterschiedlicher Eindruck, oder? Auch wenn ich nicht der Baby rosa fan bin, ziehe ich dann doch lieber das deutsche Cover vor.

Zur Autorin
Auch wenn ich vorhin ihre Vorliebe für andere Namen und einen merkwürdigen Geschmack angesprochen habe, ist sie eine der Autoren, die einfach/leicht schreibt und sich mit kurzen und eindeutigen Worten ausdrücken kann. Für einen Anfänger mit englischen Büchern war dies ein guter Anfang.
Zudem muss man sagen, dass auch die speziellen Worte der Savantwelt verständlich waren und nochmals (für Neuling) kurz beschrieben wurden.


Ein schöner Abschluss (?). Ich denke wirklich das dieses Buch nun das Ende sein könnte liegt zum einen am Ende der Geschichte und zum anderen, weil ich keine Information dazu gefunden habe.
Dieser Teil ist zwar dieses Mal viel mehr durch die Kriminalität geprägt, aber das noch in einem guten Maß. Ich mochte Xav und Crystal, ihre Familien und all das Ambiente von Venedig. Es hat gepasst wie die Faust aufs Auge. Wer Fan der anderen Teile ist, wird mit diesem Teil zufrieden sein, obwohl an manchen Stellen noch einige Fragen offen blieben. (Warum gibt es Savants?...)  Aber diese Fragen habe ich schon in der Rezi von Finding Sky gestellt.
Dieser Teil ist ein wenig schwächer als Saving Phoenix, aber ein guter Abschluss der Serie.
Ich empfehle es ab 14 Jahren und von mir erhält dieser Teil wegen kleiner Schwächen 4 Welten von 5.
 
...
 

Kommentare:

  1. hey:)
    alle drei Bücher klinge voll gut! muss ich wohl mal lesen:D

    LG mara

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  2. Habe deine Rezi nur mal kurz überflogen,aber es hört sich gut an^^

    LG May

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