Samstag, 29. September 2012

[Rezension]: Blood Romance-Kuss der Unsterblichkeit


Klischee über Klischee, aber mit hübschem Cover.
 

 

Allgemeine Merkmale


Name: Blood Romance-Kuss der Unsterblichkeit

Autor: Alice Moon

Verlag: Loewe

Taschenbuch Ausgabe: 286 Seiten

Kaufpreis bei Amazon: 9,95€

 

Klapptext


Würdest du dich einer Liebe öffnen, die dich für immer glücklich macht oder aber für alle Ewigkeit verflucht? Die dein Herz wieder schlagen lässt oder dir das Letzte nimmt, was von deiner Menschlichkeit noch übrig ist? Würdest du ein solches Risiko eingehen? Denn eins ist gewiss: Diese Liebe ist deine einzige Chance. Doch nichts liegt näher beisammen als Liebe und ewige Verdammnis. Gibst du ihr nach, kannst du alles gewinnen – oder alles verlieren.
 

Inhalt


Kurz nachdem ihr Vater an Leukämie stirbt und noch dazu ein brutaler Mord Chicago erschüttern, ziehen Sarah und ihre Mutter in die Kleinstadt Rapids um dort ein neues Leben anzufangen.
Das erste Jahr ist inzwischen vergangen, doch Sarah wird immer noch von Alpträumen heimgesucht. Sie hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann, da sie ihrer neuen Freundin May kaum vertraut. Als das neue Schuljahr beginnt, trifft sie auf Dustin, ein neuer Schüler an ihrer Schule.
In seiner Nähe fühlt sie sich sofort geborgen und versinkt förmlich in seinen Augen, doch ihre Freundin May will ihr Dustin unbedingt ausreden. Aber wieso? Welches große Geheimnis verbirgt sich in ihrer und Dustins Vergangenheit? Und ist sie wirklich die Freundin für die sie sich immer ausgegeben hat?

Bewertung


Zur Geschichte:

*Vorsicht es könnte Spoiler geben*

Wo fange ich da nur an… Das Buch habe ich vor einem Jahr (oder waren es sogar zwei?) gelesen. Es ist mal wieder ein Buch, dass (wahrscheinlich) aus dem großen Hype namens ‚Twillight‘. Es gibt keine Werwölfe (das wäre wohl zu viel des Guten), dafür aber viel Kitsch, Klischeehafte Liebe und Vampire.
Ja, ich weiß. Mit Twillight hat dieser Hype um Vampire doch gar nicht begonnen, davor gab es doch noch andere Romane. Ja, aber als ich das Buch gelesen habe, stellte ich mir Sarah die ganze Zeit als Bella vor und Dustin als Edward. Diese verbotene Liebe. Dieser fast schon vorbildlich vampierische Dustin.
Sarah ist so ein Mädchen von Nebenan. Sie ist zwar noch sehr verstört durch den frühen Tod ihres Vaters, sie zieht sich immer mehr in sich zurück, denkt das niemand sie leiden kann und dabei ist sie an ihrer Schule sogar sehr beliebt. Manchmal scheint es so, als wolle sie das ganze Schöne nicht sehen, nur um ihr Selbstmitleid noch mehr zu erhöhen. Am Anfang hat man Sarah ja noch ausgehalten, aber irgendwie nervte ihr Charakter immer mehr.
Über Dustin brauche ich nur drei Wort: vorsichtig, unnahbar, geheimnisvoll. May, Sarahs ‚beste‘ Freundin in diesem ersten Teil,  ist meiner Meinung nach sehr unsympathisch. Gleich bei ihrem ersten Auftreten kam dem  Leser, also miiiiirr, so ein Schwall von Arroganz und Egoismus entgegen, dass ich es wirklich schwer für mich war alles was sich um sie drehte zu lesen.
Haben wir überhaupt einen Charakter der mir gefällt? Ja, und das ist diesmal eine Person die erst in den späteren Teilen mehr und mehr auftritt: Jonathan.
Der Typ scheint zwar im ersten Moment eher als ein Macho (wird auch von Sarah als einer Vorgestellt), aber mir ist nicht einmal ein Klitzekleines Machogehabe von ihm wahrgenommen. Er hat sich zwar an Sarah rangemacht, aber NUR an sie. Außerdem schien er nicht so aufdringlich, wie von ihr behauptet.
Die Geschichte ist ansich nicht so schlecht. Zwar ähnelt er wirklich zu Beginn sehr dem-Buch-das-in-aller-Munde-ist, aber ich muss sagen, dass es sich in einigen Teilen abwandelt. Z.B. Dass man die Vampire von ihrem Dasein befreien kann und in Menschen verwandeln kann.

Trotzdem reist die Geschichte einen nicht unbedingt vom Hocker. Vampir trifft Mädchen. Liebe auf den ersten Blick. Vampir muss sich von ihr fernhalten, um sie vor einem bösen Vampir zu retten. Happy End???
Das lasse ich dann doch mal offen.

Cover:

Seht euch mal das Cover an! Seht euch genau an! Wisst ihr an wen mich das Mädchen auf dem Cover erinnert? Nina Dobrev aus Vampir Diaries.
Es ist jetzt nicht so neu oder extravagant. Was aber das größte und schönste Merkmal dieses Buches ist, dass es an Gravuren an den Seiten hat.

Die Autorin:

Alice Moon schreibt die Geschichte in einem sehr angenehmen Schreibstyl. Das Besondere hierbei ist, dass sie das Buch in Sarah und Dustin Abteile gliedert in denen sie jeweils aus ihrer Sicht sprechen. Allerdings nimmt das vielleicht an einigen Stellen des Buches die Spannung und lüftet so manches Geheimnis meiner Meinung vielleicht etwas zu zeitig. Aber sie hat sich dabei schon etwas gedacht, wahrscheinlich wollte Alice Moon den Leser einfach nicht allzu lange in Unwissenheit leben lassen.

 

Fazit

Das Buch ist der erste Teil einer mehrteiligen Serie. Ich muss dabei sagen, dass der erste Teil zwar nicht sehr vielversprechend war, aber mich der zweite dann doch noch überzeugen konnte. Für alle die Klischeehaftes nicht stört, immer noch alles lieben was auch nur ein wenig an Twillight erinnert und alles Romantische lieben, dann ist das euer Buch. Für die anderen kann ich dann nur sagen: Spart euch lieber das Geld, denn auch wenn ich den Zweiten Teil etwas mehr bevorzuge, kam in den nachfolgenden Büchern nur noch triefende Romantik zum Vorschein (leeiiiideeerrr).
Ich empfehle es ab 13 Jahren.
 

Welten (0-5)

 

Kommentare:

  1. Mich erinnert das Mädchen auf dem Cover irgendwie an Lily Collins :)

    Ich habe das Buch mal vor Ewigkeiten angefangen, es dann aber abgebrochen, weil es mir überhaupt nicht gefallen hat, obwohl ich ja eigentlich auf romantischen Kitsch stehe xD, aber ist wahrscheinlich geschmackssache :)

    Liebe Grüße
    Sibel

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  2. Ja, ich stand auch schon kurz davor es abzubrechen... habe dann aber tapfer durchgehalten...
    STIMMT! Ja, sieh sieht Lily Collins irgendwie auch sehr ähnlich :O
    Ist mir ja noch gar nicht aufgefallen.

    GLG Marie ^^

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